Am 28. April 2012 fand im Südpunkt die zweite Nürnberger Integrationskonferenz statt. Das Thema lautete „Facetten der Interkulturellen Öffnung“. Nach einführenden Worten des Oberbürgermeisters Dr. Ulrich Maly und einem Grußwort der Vorsitzenden des Nürnberger Rates für Integration und Zuwanderung, Diana Liberova, stellte der Kabarettist Fatih Çevikkollu hintergründige Anfragen an einige Schlüsselbegriffe aus der Integrationsdebatte. Den Hauptvortrag der Konferenz „Interkulturelle Öffnung als Teil einer kommunalen Vielfaltspolitik“ hielt die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders. [mehr]
Durch den stetig wachsenden Betreuungsbedarf für Kinder bis drei Jahren, den geplanten Rechtsanspruch darauf ab 2013 und die zentrale Bedeutung frühkindlicher Bildungsprozesse für die weitere Entwicklung, stößt das Thema Kinderkrippen nach wie vor auf ein breites Interesse in der Öffentlichkeit.
Der fünfte Nürnberger Krippenkongress, der vom 28. bis 30. Juni 2012 im Südpunkt stattfindet, möchte dazu seinen Beitrag leisten und bietet in bewährter Form wissenschaftlich fundierte und praxisrelevante Impulse für den pädagogischen Alltag vor Ort, vielfältige Vernetzungsmöglichkeiten für alle Beteiligten und fachlichen Austausch. Mehr zum Kongress erfahren Sie hier.
Am 23. April wurden den ersten Nürnberger Elternbegleiterinnen die Handbücher für ihre Bildungsarbeit mit Familien im Kindergarten überreicht. Gleichzeitig waren auch die Handbücher für die Fachkräfte fertiggestellt, die die Elternbegleiterinnen ausbilden und in der Praxis begleiten.
Das Projekt entstand in der Zusammenarbeit von AWO und Stadt Nürnberg. Aktuell werden mit zehn Gruppen etwa 80 bis 90 Familien erreicht, die von dem Angebot profitieren.
Die Pressemitteilung zum Programm der Nürnberger Elternbegleiterinnen finden Sie hier. Weitere Informationen zum Programm der der Elternbegleiterinnen auf den Seiten von Lernen vor Ort Nürnberg stehen hier.
Am 29. März 2012 fand in den Nürnberger Räumen des Integrationsfachdienstes IFD gGmbH Mittelfranken der 10. Fachtag „Menschen mit Behinderung im Arbeitsleben“ zum Thema „Lernschwierigkeiten“ statt. Den Einstieg machten mit einem sehr lebendigen Tandem-Vortrag Renate Merk-Neunhoeffer, Leiterin der Comenius-Schule in Hilpoltstein, und Richard Häckel, Leiter der Hans-Peter-Ruf-Schule in Schwabach. Sie erklärten, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler mit Lernschwierigkeiten auf das Berufsleben vorbereiten und wiesen darauf hin, dass es vor allem darum gehe, die lebenspraktischen Fähigkeiten zu fördern. [mehr]
Der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt Nürnberg hat eine Broschüre über seine aktuellen Angebote der Elternbildung herausgegeben. Neben der Programmphilosophie und einer allgemeinen Zieldarstellung der Elternbildung des Trägers werden darin die drei Programme der AWO vorgestellt. Daneben werden Informationen über die teilnehmenden Familien gegeben. [mehr]
Die Entwicklungsgruppen zum Demographischen Wandel, zu Demokratie und Kultur, zur Familienbildung und Elternarbeit sowie zu Integration und Diversitätsmanagement trafen sich zum vierten Mal, diesmal in der VHS Bremerhaven. Lernen vor Ort Nürnberg beteiligt sich insbesondere an der Erstellung von zwei Werkstattberichten zu den Themenbereichen Demokratie und Kultur sowie Integration und Diversitätsmanagement. Die Fortsetzung dieser Arbeit stand im Mittelpunkt des Treffens, am dem aus Nürnberg Elisabeth Ries, Hans-Dieter Metzger und Brigitte Fischer-Brühl teilnahmen. [mehr]
Der Fußball-Bildungspreis richtet sich an pädagogische Projekte für eine Zielgruppe bis zu 18 Jahren in ganz Deutschland. Er ist eine Auszeichnung für innovative Ideen mit Vorbildcharakter und Nachhaltigkeit. Ob Lesen, Regellernen, Film, Natur erkunden, Kunst oder interkulturelle Erziehung – über den gemeinsamen Nenner „Fußball“ soll bei den Heranwachsenden die Neugier für Themen und Aktivitäten jenseits des Sports geweckt werden. Die Methode sollte über die alltäglichen Lehrinhalte und –formen hinausgehen und durch spielerisches Lernen auch Eigeninitiative und Partizipation fördern. [mehr]
Unter Beteiligung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus trafen sich die fünf Lernen vor Ort-Projekte am 1. März 2012 zum ganztägigen Erfahrungsaustausch. Im Nürnberger Rathaus diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Städte Kaufbeuren, München und Nürnberg sowie der Landkreise Lindau und Mühldorf das Schwerpunktthema „Bildungsmonitoring“. Nach nur zwei Jahren Projektarbeit liegen in allen Kommunen und Kreisen nun umfassende empirische Berichte zur Bildungssituation vor Ort vor. Zudem hatten die Standorte Gelegenheit, bei ihrem bislang fünften Regionaltreffen auf bayerischer Ebene die Planungen für die projektierte zweite Phase von Lernen vor Ort zur Debatte zu stellen.

Am 14. Februar 2012 fand die sechste Sitzung des Bildungsbeirats im großen Sitzungssaal des Rathauses statt. Im Mittelpunkt stand die aktuelle Bildungsberichterstattung der Stadt Nürnberg: Nach einer Rückschau auf die Veröffentlichung des ersten Nürnberger Bildungsberichts stellte das Bildungsbüro erste Indikatoren aus dem Teilbericht F „Hochschulen“ vor und gab einen Ausblick auf den Teilbericht H „Non-formale und informelle Bildung“. Zudem wurden speziell zum Thema „Bildungsgerechtigkeit“ ausgewählte Indikatoren zur Debatte gestellt. [mehr]

Die nunmehr vorliegende, achte Ausgabe des Newsletters "Bildung im Blick" des Bildungsbüros Nürnberg dokumentiert verschiedene Kooperationen von Lernen vor Ort Nürnberg mit Stiftungen und liefert damit aktuelle Beispiele, wie sich im Bildungsbereich die Expertise privater Stiftungen mit der Arbeit der Kommune sinnvoll verschränken kann. Sie können diesen hier herunterladen.